Wenn ein Kind von Cyber-Mobbing betroffen ist, stehen Eltern oft unter Schock. Mein wichtigster Rat lautet deshalb: ruhig bleiben und zuhören. Kinder brauchen in solchen Momenten keinen Aktionismus, sondern Erwachsene, die ihre Gefühle ernst nehmen und ihnen Raum geben, alles zu erzählen.
Entscheidend ist, nicht sofort zu bewerten oder Lösungen aufzuzwingen. Erst wenn Kinder sich gehört fühlen, können gemeinsam nächste Schritte überlegt werden.
Darüber durfte ich mit Maria Zamut von Grünschnabel sprechen. Praktisch und hilfreich kann es sein, Nachrichten und Vorfälle zu dokumentieren und gemeinsam zu überlegen, welche Unterstützung sinnvoll ist – etwa durch Schule, Beratungsstellen oder spezialisierte Hilfsangebote wie:
- Kija OÖ
- Beratung für Jugendliche: 147 – Rat auf Draht
- Beratung für Eltern: Elternseite von Rat auf Draht
- Beratungsstelle Die Möwe
- weitere Anlaufstellen
Was ich Eltern besonders mitgeben möchte: Eine vertrauensvolle Beziehung ist der beste Schutz. Wenn Kinder wissen, dass sie ernst genommen werden, sprechen sie eher über das, was sie online erleben.
👉 Das vollständige Interview gibt es hier zum Nachlesen:
Weiterlesen auf Grünschnabel: Wenn Kind cyber-gemobbt wird: Ruhig bleiben und zuhören
Bei Interesse, an einem Schul-Workshop zur Prävention von Cybermobbing, gibt es weiterführende Informationen unter:
👉 Safer Internet Workshops
